ÜBER MICH

 

Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen.

 

KINDHEIT

In meiner Kindheit stellte ich oft Fragen, auf die ich keine zufriedenstellenden Antworten erhielt.

Mit fünf Jahren begriff ich zum ersten Mal wirklich, dass wir Menschen sterben müssen und verstand es einfach nicht.

Ich hatte eine sehr schöne Kindheit und trotzdem erlebte ich solche Krisen noch des Öfteren auf die eine oder andere Art, meistens dann, wenn das, was ich fühlte, mit dem kollidierte, was ich dachte oder erlebte.

 

IN DIE FERNE

Bis ich begriff, dass ich einfach nicht anders konnte, als mich mit den Fragen des Lebens zu befassen, dauerte es bis zu einer ernsthaften Erkrankung.

Ich verbrachte nach dem Abitur ein Jahr im Ausland, hoffte dort auf spontane Selbstheilung. Die trat – oh Wunder – natürlich nicht ein.

Du kannst eine Reise nicht genießen, wenn du körperlich erschöpft bist, dein Herz verwundet und deine Seele leer ist. Klingt ziemlich theatralisch, aber so fühlte es sich damals an.

 

AUF DER SUCHE

Ich machte nach meiner Rückkehr wunderbare Erfahrungen mit klassischen Therapiemethoden, der Naturheilkunde, der TCM und Shiatsu. Die Zündung für meinen Eigenantrieb allerdings war die Körpertherapie. Diese verhalf mir mich in meinem Körper endlich wieder zu Hause zu fühlen. Sie zwang mich dazu, mich meinen Lebensthemen zu stellen, wenn ich wirklich gesund werden wollte.

Meine Reise zurück zu mir selbst begann, denn ich war mir ja anscheinend irgendwie abhanden gekommen.

 

BERUF

Meine Ausbildung zur Physiotherapeutin schloss ich erfolgreich ab und danach fing ich an, in einer Praxis mit vielfältigem Angebot zu arbeiten.

Nebenbei beschäftigte ich mich mit der Kraft der Ernährung, aß erst vegan, später rohvegan. Ich probierte verschiedene Bewegungssysteme aus, fing wieder mit einem Kampfsport an und besuchte zahlreiche Fortbildungen. Fast alles ließ ich später wieder los, wenn ich merkte, dass mein Herz nicht daran hing.

Trotz aller Begeisterung für den Beruf und das, was ich alles lernen durfte, war ich doch bald ziemlich frustriert über meine begrenzten Möglichkeiten. Unter dem Zeitdruck von oft nur 20-25 Minuten einem Menschen und seinen Beschwerden immer ganzheitlich zu begegnen, war einfach nicht möglich. Von dem eigenen Energieverlust, der eintritt, wenn man alles in größtmöglicher Perfektion tun möchte, will ich gar nicht erst anfangen.

Ich begann eine weitere große Fortbildung – die Osteopathie, stieß aber nach den ersten zwei Jahren wieder an meine Grenzen.

Das konnte es doch alles noch nicht gewesen sein. Wieso spürte ich denn so oft, dass das körperliche Behandeln nicht ausreichen würde? Gab es denn gar nichts, was den Menschen allumfassend betrachtete?

 

BERUFUNG

Nach einem Rohkost-Seminar bei Helge Grotelüschen gelangte ich über sein Online-Projekt „Lebensenergiekonferenz“ zu seinem Interview mit dem Berliner Arzt Uwe Albrecht, der über die Entwicklung und Anwendung seines Systems innerwise sprach.

Alles in mir war plötzlich hellwach. Es klickten leise immer mehr lose Enden in meinem Körper zu Verbindungen ineinander. Da sprach jemand von einem System, das etwas bewusst machen und klären konnte und das auch noch sehr präzise und einfach sein sollte.

G R O ß A R T I G !

Ich wollte so schnell wie möglich wissen, wie das funktionierte und buchte den Basiskurs.

 

VERÄNDERUNG

Mit dem Erlernen und der Anwendung des Systems bei mir selbst, veränderte sich Schritt für Schritt sehr viel.

Meine Wahrnehmung veränderte sich, ebenso die Sicht auf das Leben und mir wurde die Wirkung von bisherigen Ereignissen bewusst. Vor allem aber entstand die Notwendigkeit, an diesen zu wachsen, denn nur so konnte ich endlich sehen, wo mein eigenes Potential verborgen lag.

Ich kündigte nach fünf Jahren meine Stelle und konnte in eine Praxis wechseln, deren achtsames Konzept mich sehr ansprach.

Dass die Arbeit mit innerwise Einsicht und Selbstverantwortung für die eigenen Themen auf beiden Seiten voraussetzt, merkte ich etwas unsanft.

Vielen Menschen ist die Tiefe ihrer Themen gar nicht bewusst und noch weniger die Tatsache, dass sie in der Hand haben, etwas zu verändern. Mir ging es lange genauso.

Wo Sätze wie: „Da kann man nichts machen!“ oder „Damit muss man eben leben!“ zu so großer innerer Akzeptanz geführt haben, dass Menschen beispielsweise denken, es wäre „normal“ zu hinken, Schmerzen zu erleiden oder den Arm nicht mehr heben zu können, wurde mir regelmäßig schlecht, sobald ich dies wahrnahm. Wo kam denn diese Akzeptanz bloß her?

Heute verstehe ich, dass mir selbst und vielen anderen Menschen im Laufe ihres Lebens die Intuition, die innere Stimme verloren gegangen war. Unser Aufwachsen und die meisten Schulsysteme spielen hier auch eine große Rolle. Unsere Intuition ist etwas so Unglaubliches, aber wenn wir nicht gelernt haben, uns mit der fühlbaren Innenwelt und der äußeren Energiewelt kritisch oder annehmend (auch mit dem Verstand) auseinanderzusetzen, wie wollen wir dann die richtigen Entscheidungen treffen? Wir können dann einfach nicht erkennen, dass wir unsere Themen fast alle selbst miterschaffen. Das ist nichts Bedrohliches, sondern eine Gabe, denn wir können nur wenn wir Letzteres erkennen, auch zu ihrer Klärung beitragen.

Wir müssen zu Veränderungen bereit sein und dazu brauchen wir durchdringende Präsenzen, Impulse und Inspirationen.

Menschen mit körperlichen Symptomen kommen nicht ohne Grund in die Physiotherapie. Sie wollen körperlich behandelt und berührt werden. Das ist völlig verständlich, denn Berührung ist auf vielen Ebenen so unsagbar wichtig. Mit meiner eigenen Entwicklung kamen plötzlich auch mehr Menschen zu mir in die Behandlung, die neben körperlichen Symptomen, auch ähnliche Lebensfragen hatten, Menschen, die etwas verändern wollten.

Ich versuchte eine gute Balance zu finden zwischen dem, was ich in der Physiotherapie anregen konnte und dem, was mit innerwise möglich war. Beides schließt sich nicht aus und kann sich sogar wunderbar ergänzen. Ich entschied mich Physiotherapeutin zu bleiben und nebenberuflich als Coach tätig zu werden.

 


„Wenn Du nicht bereit bist Dein Leben zu ändern, dann kann Dir nicht geholfen werden.“ HIPPOKRATES